3 Gründe für Ihren Bewerbermangel

Warum das eine Unternehmen über 100 Bewerbungen im Monat bekommt und das andere keine einzige.

Eines der größten Probleme vor allem bei mittelständischen und kleinen Unternehmen ist der Fachkräftemangel. Immer mehr Unternehmen klagen über zu wenig Bewerbungen, schlechte Bewerberqualität und Wachstumseinbußen. In vielen Gesprächen mit Unternehmern und Selbstständigen kam heraus, dass keine neuen Aufträge angenommen werden können, da die Mitarbeiter fehlen.
Die Konzerne haben hier in der Regel weniger Herausforderungen. Doch woran kann das liegen?

In diesem Blogbeitrag betrachten wir verschiedene Faktoren, die Grund für Ihren Bewerbermangel sein können.

1. Bekanntheit

Der bekannte Speaker Martin Limbeck sagt, es ist nicht entscheidend wen du kennst — entscheidend ist, wer dich kennt.

In der Regel genießen Konzerne eine höhere Bekanntheit als mittelständische und kleine Unternehmen. Das mag zum einen an der Mund-zu-Mund Propaganda liegen aber natürlich auch an den zahlreichen Marketingmaßnahmen, die die Marke immer wieder ins Gedächtnis rufen.

Was können also Mittelständler und kleine Unternehmen tun, um immer wieder in den Köpfen der Menschen zu bleiben? Zunächst einmal sollten Sie sich die Frage stellen, bin ich bei meinen Wunschbewerbern präsent? Kennen Sie mein Unternehmen? Wenn ja, was habe ich bei diesen Menschen für ein Image? Kennen Sie unsere Angebote und die Vorteile, die wir zu bieten haben? Bin ich dort präsent, wo meine Wunschbewerber sich tummeln? Kenne ich überhaupt die Wünsche und Schmerzen meines Wunschbewerbers?

Wenn Sie auch nur eine dieser Fragen mit Nein beantwortet haben, wird es Zeit zu handeln. Die gute Nachricht, es gibt Hoffnung für Sie und Ihre offenen Stellen.

Sehen Sie zu, dass Ihre Arbeitgebermarke nach außen hin bekannt wird. Eines der kräftigsten Tools hierfür sind Videos. Erarbeiten Sie gemeinsam mit einem Profi eine Videomarketingstrategie für Ihr Personalmarketing aus. Zeigen Sie Ihrem Wunschbewerber, dass Sie da sind, was Sie zu bieten haben und machen Sie eine klare Handlungsaufforderung. Doch eine Videoproduktion alleine reicht nicht, sie muss auch von der richtigen Zielgruppe gesehen werden. Analysieren Sie Ihre Zielgruppe und wählen Sie daraufhin die richtigen Kanäle für die Streuung aus.

2. Vergleichbarkeit

Versetzen Sie sich doch mal in die Lage Ihres Wunschbewerbers, Sie scrollen oder blättern durch unzählige Stellenanzeigen und eine sieht aus wie die andere. Das eine Unternehmen lockt mit Vertrauensarbeit, das andere mit frischem Obst, doch keines begeistert Sie wirklich.

Viel schöner wäre es doch, wenn Sie für Ihren Wunschbewerber die erste Wahl wären und er voller Begeisterung Ihre Karriereseite durchsucht. Zeigen Sie auf der Karriereseite Persönlichkeit und schaffen Sie Vertrauen. Auch hierfür sind Videos ein absolutes Muss.
Einfach zu konsumieren, liefern Videos anschauliche Informationen und erzeugen dabei nachhaltige Emotionen im Zuschauer. Nutzen Sie Storytelling zu Ihrem Vorteil, denn eine Geschichte bleibt 22 Mal länger im Gedächtnis als bloße Fakten. Formate wie authentische Mitarbeitergeschichten, die Vorstellung des Unternehmens oder 360 Grad Videos eignen sich besonders.

Schaffen Sie ein Unternehmen, bei dem sich die Menschen wohlfühlen und zeigen Sie das nach außen.

Bevor Sie kräftig die Werbetrommel rühren, sollten Sie herausfinden, was ist eigentlich mein Arbeitgeberimage? Was sagen Ihre Mitarbeiter, wenn sie abends nach Hause kommen? Was erzählen sie ihren Freunden?

Haben Sie erstmal ein gewisses Image und eine beachtliche Reichweite aufgebaut, besuchen die Bewerber Ihre Karriereseite ganz von allein.

3. Im Hier und Jetzt

Wer sich einmal umsieht, kommt nicht daran vorbei zu erkennen, dass sich unsere Gesellschaft verändert hat. Unser Leben dreht sich heutzutage immer mehr um das Smartphone. Laut Statistiken nutzten 2018 57.000.000 Menschen in Deutschland ein Smartphone. Denken Sie allein an Ihr Umfeld. Vor allem für die jüngeren Menschen spielt das Smartphone eine enorm wichtige Rolle.

Wie kann es also sein, dass noch nicht alle mittelständischen und kleinen Unternehmen eine Smartphone-optimierte Karriereseite besitzen oder einen Facebook, Instagram oder Xing-Account?

Wer heute von den Bewerbern wahrgenommen werden will, muss neue Wege gehen.

Sind Sie dort präsent, wo sich Ihr Wunschbewerber aufhält? Nur weil Sie persönlich nichts von Social Media halten, heißt das noch lange nicht, dass der Nachwuchs das genauso sieht.

Plattformen wie Facebook, LinkedIn, Instagram und Xing bieten hervorragende Möglichkeiten, sowohl aktiv- als auch passiv suchende, potenzielle Bewerber abzuholen.

Vergessen Sie nicht die Menschen, die in Ihrem Job unglücklich sind und auf eine tolle Chance warten.

Fazit

Stellen Sie sich vor, bei Ihnen würden bald zahlreich, qualifizierte Bewerbungen eingehen und Sie wären in der Position die besten der besten einzustellen. Wie würde sich das für Sie anfühlen?

Gut? Das denken wir auch. Starten Sie noch heute damit neue Wege im Bereich Recruiting zu gehen und profitieren Sie davon noch zu den ersten zu gehören.

3 Tipps zum sofort umsetzen

1. Fragen Sie Ihre Mitarbeiter was sie besonders an ihrer Arbeitsstelle mögen und was sie sich ggf. wünschen würden. (Anonyme Mitarbeiterumfrage)
2. Analysieren Sie Ihre Wunschbewerber und überlegen Sie auf welchen Plattformen sie unterwegs sind.
3. Überlegen Sie, welche Geschichten Sie in Ihrem Unternehmen zu erzählen haben.